Bolognese della mamma – la migliore

Bolognese della Mamma

Zuhause bei Mama isst man einfach am liebsten. Ist es nicht so? Jeder hat bestimmt so seine Kindheitsrezepte. Ein Löffel davon, allein der Duft in der Küche und schon tauchen viele Erinnerungen vergangener Tage auf. Schlechte Laune, Regentage, Frühjahrsmüdigkeit, verspätete ÖV – alles sofort vergessen. Weil meine Mama eine leckere Bolognese macht und diese in der Regel natürlich mit Fleisch, haben wir es heute mal mit getrocknetem gehacktem Bio-Soja ausprobiert. Es war etwas feiner, weicher, aber immer noch unverkennbar: pasta come la fa la mamma!

Für ca. 4 Portionen gab’s:

1 grosse Tasse Bio-Soja-Gehacktes von Soyana
2 grosse Tassen  Rotwein (ca. 2.5 dl) + Wasser
1/2  Zwiebel klein gehackt
1 Knoblauchzehe gepresst
ca. 2 EL Tomatenpüree
2 Dosen à 400g gehackte geschälte Tomaten
ca. 1/2 Teelöffel Italienische Kräuter (gibt’s bei Migros)
Salz und Pfeffer nach Belieben

= Und natürlich die passende Menge Spaghetti.

Zunächst haben wir den Rotwein mit dem Wasser aufgekocht. Dann das Soja darin aufquellen lassen. (Verwendet man gehacktes Fleisch oder frischen zerstossenen Tofu kann man sich diesen Schritt sparen. Den Wein dann einfach später beim Anbraten zum Ablöschen zugeben)

Danach haben wir etwas Butter in eine Bratpfanne gegeben und das Gehackte darin angebraten (nicht vergessen zugleich das Wasser für die Spaghetti zu erhitzen und diese al dente zu kochen). Die Zwiebel zugeben und den Knoblauch durch eine Presse drücken. Zusammen weiterdünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Ebenso das Tomatenpüree zugeben und kurz mitdünsten. Etwas Salz darüber streuen (bei uns war’s etwa ein halber Teelöffel) und dann die restliche Sauce vom Gehackten (wenn man das trockene Soja verwendet) oder den (restlichen) Wein zugeben. Kurz köcheln lassen. Dann die Tomaten zugeben (die Dosentomaten sind perfekt für ein Winterrezept) und die Sauce so richtig schön einkochen lassen. Die Italienischen Kräuter zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Danke Mama für dieses wunderbare Essen!

Und sorry für das leicht unscharfe Bild. Das passiert, wenn der Kopf bereits auf das Essen und nicht mehr aufs Fotografieren fokussiert.

Soffritto – la base di una buona pasta

aglio, olio, peperoncino

(English Version below)

Heute gab’s wieder – wie könnte es anders sein – homemade Pasta. Dabei endlich Gelegenheit in den alten Notizen zu kramen und die Basis für ein gutes Sugo zu teilen. So habe ich das anno 1997 in den Marken in traumhafter Umgebung notiert:

Das Soffritto ist die Basis für die verschiedensten Sugovarianten. Diese Basis ist Bubieinfach, die Grundformel dazu lautet:

Olio (extra vergine) – aglio – cipolla -peperoncino

Olivenöl (extra vergine) – Knoblauch – Zwiebel – Chiliflocken

Wunderbar. Damit haben wir auch gleich das Rezept für feine Pasta aglio – olio. Ich lasse für meine Sauce die Zwiebel meistens weg. Und hier die Spielvarianten für die unterschiedlichsten Sugos:

Sugo bianco (weisses Sugo) Sugo rosso (rotes Sugo)
Soff. + +pomodoro
Soff. + melanzane (Auberginen) + parmigiano*
Soff. + zucchine (Zucchetti) + parmigiano*
Soff. + cavolfiori (Blumenkohl) + parmigiano*
Soff. + spinaci (Spinat) + parmigiano*
Soff. + finocchi (Fenchel) + parmigiano*
Soff. + carciofi (Artischocken) + parmigiano*
Soff. + funghi (Pilzen) + parmigiano*
Soff. + olive (Oliven) + parmigiano*
Soff. + aspargi (Spargeln) + parmigiano*
Soff. + piselli (Erbsen) + parmigiano*

*der Parmesankäse dient dazu, das Sugo mit der Pasta zu verbinden.

Hier noch einige Beispiele aus dem Kurs von damals:

Soffritto + melanzane + pomodori
Soffritto + melanzane + pepperoni
Soffritto + melanzane + zucchine
Soffritto + carciofi +piselli

La pasta con sugo ai pomodori freschi

Today  – of course a free sunday – we had homemade pasta again. And I took the opportunity to rummage around in my old notes and I would love to share these secrets of a good „Sugo“. That is how I noted it in 1997 in the Italian Marches in a beautiful environment:

The „Soffritto“ is the basis for several variations of „Sugo“. It’s as simple as that, the basic formula is:

Olio (extra vergine) – aglio – cipolla -peperoncino

Oliveoil (extra vergine) – garlic – ognion – chili

Perfect. This also directly leads us to the recipe for a good pasta aglio – olio. I generally omit for my sauce the ognions. And here is the Sugo playground:

Sugo bianco (white Sugo) Sugo rosso (red Sugo)
Soff. + +pomodoro
Soff. + melanzane (aubergines) + parmigiano*
Soff. + zucchine (zucchini) + parmigiano*
Soff. + cavolfiori (cauliflower) + parmigiano*
Soff. + spinaci (spinach) + parmigiano*
Soff. + finocchi (fennel) + parmigiano*
Soff. + carciofi (artichokes) + parmigiano*
Soff. + funghi (mushrooms) + parmigiano*
Soff. + olive (olives) + parmigiano*
Soff. + aspargi (asparguses) + parmigiano*
Soff. + piselli (peas) + parmigiano*

*the parmesan is serving to amalgamate the sugo with the pasta.

Here also some examples from the course of these days:

Soffritto + melanzane + pomodori
Soffritto + melanzane + pepperoni
Soffritto + melanzane + zucchine
Soffritto + carciofi +piselli